Landesverband Bayern

Alle gehören dazu

Alle sollen dabei sein. Alle gehören dazu. Das ist die Übersetzung für Inklusion in Leichte Sprache. Was ganz einfach klingt, ist ein umfassender und langfristiger Prozess, der alle gesellschaftlichen Bereiche betrifft. Um ein selbstverständliches Miteinander aller zu ermöglichen, muss sich nicht der Mensch mit Beeinträchtigung anpassen. Die Gesellschaft muss sich verändern. Nötig sind viele kleine und große Schritte, z.B.:

  • Barrieren in den Köpfen der Menschen und ganz alltägliche Hindernisse abbauen
  • Menschen mit Beeinträchtigungen als Experten in eigener Sache akzeptieren
  • verbindliche Ziele und Verantwortlichkeiten auf allen politischen Ebenen festlegen und durchsetzen
  • Maßnahmen in den Finanzhaushalten verankern

Was ist und was ist nicht Inklusion (und trotzdem gut)?

Jetzt geht die mit der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) angestoßene allgemeine Inklusionsdebatte schon ins sechste Jahr, und immer noch ist es angezeigt, den Begriff der „Inklusion“ grundsätzlich zu betrachten – vor allem im Hinblick auf die sich aus diesem Begriff ergebenden Konsequenzen für Soziale Arbeit sowie das soziale und gesundheitsbezogene Handeln im Rahmen von Wohlfahrtspflege. undefinedmehr erfahren

10 Forderungen zur Inklusion

Mit dem Begriff "Inklusion" wird ein Perspektivwechsel im Zusammenleben von Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen beschrieben. In der Inklusionsdebatte tritt der Blick auf die Möglichkeiten zur Teilhabe neu hinzu: Wie müssen die Strukturen in unserer Gesellschaft umgestaltet werden, damit sich Menschen mit Beeinträchtigungen am Alltagsleben beteiligen können, ohne auf Hindernisse zu stoßen? 2012 hat der Paritätische in Bayern seine 10 Forderungen zur Inklusion veröffentlicht. undefinedmehr erfahren

Preis für Inklusion 2016

Bunte Kacheln mit dem Schriftzug Preis für Inklusion 2016

Alle sollen dabei sein, alle gehören dazu - das heißt Inklusion. Doch wie "macht" man Inklusion? Mit dem Preis für Inklusion 2016 werden zwei Projekte ausgezeichnet, die etwas für Menschen mit Behinderung bewegt haben. undefinedZum Preis für Inklusion

Inklusive Bildung

Vielfalt sollte von jedem als Wert an sich und Chance für ein gerechtes gesellschaftliches Zusammenleben erkannt und geschätzt werden. Um Vielfalt als Bereicherung zu erleben, muss jedes Kind die gleichen Möglichkeiten erhalten, sein Potential entfalten und einbringen zu können. Bildung ist ein Menschenrecht und in seiner konsequenten gerechten Umsetzung auch in der Folge unverzichtbar für den Erhalt des sozialen Friedens einer Gesellschaft. undefinedmehr erfahren

Woche der Inklusion 2012

Am 26. März 2012 jährte sich die Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention zum dritten Mal. Aus diesem Anlass veranstaltete der Paritätische in Bayern mit seinen Mitgliedsorganisationen vom 26. März bis 1. April 2012 eine "Woche der Inklusion" mit mehr als 40 Veranstaltungen und Projekten. undefinedmehr erfahren

Wege in eine inklusive Gesellschaft

Inklusion ist derzeit in aller Munde. Die Bundesregierung und die Bayerische Staatsregierung haben Aktionspläne zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) vorgelegt. Der Bayerische Landtag hat ein Gesetz zur inklusiven Schule verabschiedet. Die Medien berichten über inklusive Projekte und Beispiele. Schaut man genauer hin, wird deutlich, dass alle etwas anderes unter Inklusion verstehen. undefinedmehr erfahren

Was kostet uns die Inklusion?

Wer nicht aus dem weiteren Umfeld der Arbeit mit Menschen mit Behinderungen kommt, dem ist eine Debatte um "Inklusion" wahrscheinlich noch fremd. Doch was so speziell als UN-Konvention der Rechte von Menschen mit Behinderungen (KRMB) daher kommt, sollte unsere Vorstellungen von Drinnen und Draußen in der gesamten Gesellschaft und von Behinderern und Behinderten im Besonderen gründlich in Frage stellen. undefinedmehr erfahren

Reform der Eingliederungshilfe - Quo vadis?

Wer gedacht hat, mit der Ratifizierung der UN-Konvention Inklusion sei eine klare Richtungsentscheidung zur Zukunft der Eingliederungshilfe getroffen worden, der irrt. Zur gleichen Zeit hat die Arbeits- und Sozialministerkonferenz (ASMK) Vorschläge zur Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe gebilligt, die sich so deutlich von den Prinzipien der UN-Konvention unterscheiden, dass von einem beabsichtigten Paradigmenwechsel gesprochen werden kann. undefinedmehr erfahren